Protest gegen Landraub

In Dut­zenden Städten in und um Israel pro­tes­tierten am Freitag Zehn­tau­sende gegen die ­li­sche Besatzungs­po­litik. Dabei kam es an Check­points zu schweren Auseinandersetzungen mit min­des­tens einem Toten und zahl­rei­chen Verwundeten. Akti­visten aus der ganzen waren ange­reist, um sich am ersten »Globalen Marsch nach Jeru­salem« zu beteiligen.

Haiti: Erd­be­ben­opfer bleiben außen vor – Buch kri­ti­siert Hilfseinsätze

In den USA ist ein Buch über das ver­hee­rende Erd­beben in Haiti am 12. Januar 2010 auf den Markt gekommen. Darin melden sich zahl­ ­visten aus dem Kari­bik­staat zu Wort, die der Welt die Kon­se­quenzen der Kata­strophe aus ihren Blick­win­keln dar­stellen. Die Staa­ten­ge­mein­schaft rea­gierte rasch, als das Beben der Stärke sieben das Land erschüt­terte. Mehr als 300.000 Men­schen wurden damals getötet. 1,5 Mil­lionen ver­loren ihr über dem Kopf. Die

Chile: Groß­feuer in Natio­nal­park – Stren­gere Strafen für Brand­ver­ur­sa­cher gefordert

In dem chi­le­ni­schen Natio­nal­park Torres del Paine in Pata­go­nien wütet seit Ende Dezember ein Groß­brand. An man­chen Stellen ist der Wald voll­ständig zer­stört. Die Behörden gehen davon aus, dass die Schäden erst in 80 Jahren wieder aus­ge­gli­chen sein werden. Umwelt­ak­ti­ kri­ti­sieren die gel­ Schutz­ge­setze als zu lax. Die von starken Winden ange­fachten Flammen haben sich in einem schwer zugäng­li­chen Gebiet ausgebreitet.

Kuba: Männer werben für inter­na­tio­nale Platt­form gegen sexu­elle Gewalt 

Im Zuge der bis­lang größten Kam­pagne von Män­ gegen sexu­elle Gewalt haben Sozi­al­ak­ti­visten auf Kuba im November und Dezember für die neue interna­tio­nale ­form ‘Männer für Gewalt­lo­sig­’ geworben. »Diese leben­dige, hori­zon­tale ­form lässt den langen Traum wahr werden, Akti­visten und Wis­sen­schaftler zusam­men­zu­bringen«, sagte Julio César Gon­zález Pagés, der Koor­di­nator des Iberoameri­ka­ni­schen Netz­werks für Männ­lich­keit, im Gespräch mit IPS.

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Gua­te­mala: Zwi­schen Schutz und Repres­sion — Bür­ger­wehren ver­breiten Angst und Schrecken

Men­schen­rechts– und Sozi­al­ak­ti­visten in Gua­te­mala werden zuneh­mend zur Ziel­scheibe staat­lich unter­stützter Bür­ger­wehren. Ange­sichts der ver­brei­teten Straf­lo­­keit in dem zen­tral­ame­ri­­ni­schen Land haben die selbst­er­nannten Ord­nungs­kräfte weit­ge­hend freie Hand.