Freitag, 30. März 2012, 17:30 133312860705Fri, 30 Mar 2012 17:30:07 +0000 at 17:30
Nach dem Scheitern der Schlecker-Transfergesellschaft prasselt auf die FDP viel Kritik ein: Von einem „ganz kalten Herz“ ist die Rede. Die Liberalen wehren sich. Die Opposition hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ein „ganz kaltes Herz“ in der Debatte um die Zukunft der Mitarbeiter der insolventen Drogeriekette Schlecker vorgeworfen. Rösler sei nicht in der Lage, direkt mit den gekündigten Mitarbeiterinnen über deren individuelles Schicksal zu sprechen, sagte SPD-Wirtschaftsexperte Garrelt Duin am Freitag im Bundestag.
Mittwoch, 28. März 2012, 11:40 133293480611Wed, 28 Mar 2012 11:40:06 +0000 at 11:40
Wer jahrelang auf 400-Euro-Basis arbeitet, muss später mit weniger als 200 Euro Rente im Monat auskommen. Dieses Schicksal trifft in Deutschland 4,65 Millionen Frauen. Von der Altersarmut in Deutschland sind vor allem Frauen mit einem langjährigen Minijob betroffen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Demnach hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgerechnet, wie hoch die Rente für diese Beschäftigten ausfallen dürfte.
Sonntag, 25. März 2012, 20:00 133270561108Sun, 25 Mar 2012 20:00:11 +0000 at 20:00
Nun vertritt Entacher das Bundesheer durchaus auf sympathische Weise, wie etwa kürzlich bei einer Diskussion mit Jugendlichen in Wien. Als Vorbild nehmen ihn aber gerade jene meistens nicht, die ihn so gerne als Vorbild preisen. Da teilt er wohl das Schicksal Bruno Kreiskys, auf den sich die Spitzen der heutigen Sozialdemokratie oft beziehen, ohne es je ernst zu meinen.
Montag, 19. März 2012, 18:15 133218091006Mon, 19 Mar 2012 18:15:10 +0000 at 18:15
Im Grunde, wenn man es auf die Goldwaage legt, ist das Euro-Schicksal Griechenlands, Irlands und Portugals gar nicht so ausschlaggebend. Man könnte, wenn es nur um diese drei Länder ginge, tatsächlich vielleicht versuchen, die ganzen Miesen auf die anderen Euro-Staaten zu verteilen und so den Euro zu retten (vorausgesetzt es ginge wirklich darum). Aber wenn dann Spanien kommt,wird die Sache schon praktisch unbezahlbar, den Spanien ist grösser als die drei anderen Länder zusammen und wenn es am Ende schliesslich um Italien geht, so kann man nicht einmal mehr im entferntesten daran denken, so viele Billionen Euro aufzubringen, dass man Italien und damit den Euro retten könnte. Italien ist „zu gross, um gerettet zu werden“ – und das bei weitem.
Sonntag, 4. März 2012, 15:55 133087650303Sun, 04 Mar 2012 15:55:03 +0000 at 15:55
Eine tolle „Energiewende“ ist das. Die Leute geraten schier aus dem Häuschen. Allerdings nicht aus Begeisterung, sondern vor Entsetzen: Strom immer noch teurer, Benzin immer noch teurer. Bange Frage: Wohin soll das noch führen? Einfache Antwort: Immer weiter nach oben. Weniger einfach freilich sind die Gründe für die einfache Antwort.
Samstag, 3. März 2012, 16:45 133079310504Sat, 03 Mar 2012 16:45:05 +0000 at 16:45
Griechenland bleibt im Schuldgefängnis. Bestätigt wurde dieses schreckliche Schicksal letzte Woche im Rahmen eines "Gruppenurteils“ durch Brüsseler Eurokraten, Merkel, Sarkozy, die EZB, den IWF und – was der Gipfel der Schande ist – auch durch griechische Politiker, welche dieses dreiste Ultimatum akzeptierten.
Samstag, 18. Februar 2012, 22:05 132960270410Sat, 18 Feb 2012 22:05:04 +0000 at 22:05
Zum Ende der Berlinale hat ihr Chef Dieter Kosslick noch einen starken Themenfilm gezeigt. "Rebelle" ist sicherlich einer der aufwühlendsten Beiträge des Wettbewerbs.
Freitag, 10. Februar 2012, 8:05 132886110508Fri, 10 Feb 2012 08:05:05 +0000 at 08:05
Mega-Prison für Megaupload-Betreiber Kim Dotcom und die Rolle des FBI – Teil 1
Sonntag, 5. Februar 2012, 7:25 132842671907Sun, 05 Feb 2012 07:25:19 +0000 at 07:25
Franz Hörmann, Autor des Buches "Das Ende des Geldes" und Kritiker unseres derzeitigen Zinssystems, wurde mittlerweile von der Wirtschaftsuniversität suspendiert. Für mich ist die derzeitige Kampagne gegen ihn keine große Überraschung. Er reiht sich nahtlos in das Schicksal jener Menschen ein, die unser Finanzsystem kritisieren. Wenn man es wagt gegen die Finanzoligarchie aufzubegehren, zu kritisieren, dass Geld aus Luft erschaffen wird oder sich sogar erdreistet, das arbeitsfreie Einkommen unserer Elite über das Zinssystem zu hinterfragen, dann ist man untendurch. Dann wird man rasch in eine Ecke gestellt, man wird unmöglich gemacht
Donnerstag, 26. Januar 2012, 10:15 132757290410Thu, 26 Jan 2012 10:15:04 +0000 at 10:15
Bei einem Besuch in Moskaus Journalistischer Fakultät, genannt Jourfak, stellte sich der russische Präsident den Fragen junger Nachwuchsjournalisten. Nicht alle waren ihm dabei wohlgesonnen. So wurde er beispielsweise gefragt, ob er bereit sei “Saddams Schicksal zu erleiden”.
Donnerstag, 19. Januar 2012, 15:25 132698670803Thu, 19 Jan 2012 15:25:08 +0000 at 15:25
Ein Satz,ganz nebenbei, in den wiederholten Sendungen des Morgenmagazins am Morgen des 19.1.2012. "Die Landwirtschaft hat Rumänien das Schicksal Griechenlands erspart". Ganz selbstverständlich hingesaut. Keine Zeit zum Nachdenken. Kein Wort zu den seit Tagen laufenden Massenprotesten nicht nur in Bukarest, sondern in den meisten mittleren und sogar kleinen Städten Rumäniens.Die zeigen, wie es mit der Rettung gerade läuft…
Montag, 2. Januar 2012, 10:05 132549870310Mon, 02 Jan 2012 10:05:03 +0000 at 10:05
Nehmen wir einmal an, das (finanzielle) Schicksal meint es gut mit Ihnen und Sie erhalten ein Geschenk von 1 Million Euro. Die einzige Bedingung, die Ihnen auferlegt wird, ist die gleichmäßige Aufteilung des Betrages auf vier Assetklassen. Am Ende des Jahres dürften sie den dann vorhandenen Betrag behalten. Wie teilen Sie das Geld auf?
Freitag, 30. Dezember 2011, 23:45 132528870711Fri, 30 Dec 2011 23:45:07 +0000 at 23:45
Es war die größte Konferenz, die von der Bundesrepublik je ausgerichtet wurde. 1.000 Teilnehmer aus 85 Ländern und 15 internationalen Organisationen berieten am 5. Dezember dieses Jahres in Bonn über das weitere Schicksal von Afghanistan. Allein 60 Außenminister hatten sich angemeldet, darunter die zuständigen Minister der (mit Ausnahme Pakistans) wichtigsten Staaten des regionalen Umfelds wie China, Indien, Iran, Russland, Türkei sowie der meisten NATO-Länder. Der Petersberg war zu klein für diesen Ansturm. Dort gab es vor genau zehn Jahren schon einmal eine Konferenz zu Afghanistan – damals noch voller Hoffnung und Euphorie nach dem Sieg über Al Kaida und die Taliban.