Generalstreik gegen zweites Sparpaket in Portugal

Am 22. März wurde von einem Generalstreik lahmgelegt. Die Arbeiter demonstrierten damit gegen Sparmaßnahmen und Arbeitsmarktreformen. Die Lissaboner U-Bahn, die täglich mehr als Passagiere transportiert, blieb geschlossen. Eisenbahn,- Bus- und Fährunternehmen in der Hauptstadt und der zweitgrößten Stadt des Landes, , reduzierten ihre Dienstleistungen. Auch viele Schulen, Krankenhäuser, Gerichte, Regierungsbehörden, Postämter, Bibliotheken, Museen, Müllabfuhren und Häfen waren betroffen.

Kungelei-Vorwürfe Post soll Milliarden zu viel Porto kassiert haben

Gab es Geheimabsprachen mit der Aufsichtsbehörde? Die Post hat ihre Kunden womöglich um bis zu fünf Milliarden betrogen. Das behaupten nach SPIEGEL-Informationen zumindest Anwälte privater Konkurrenten. Dem Unternehmen drohen Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe.

Angst und Hunger im Musterland: Spart sich Portugal zu Tode?

, Präsident des Wohlfahrtverbandes in , erzählt: “Die Zahl der Familien, die uns aufsuchen, um Lebensmittel wie Milch, Reis oder Nudel zu bekommen, wächst unaufhörlich”. Zwischen Jänner und August sei diese Zahl von 300 auf über 500 Familien angestiegen. Und das, obwohl der stolze Portugiese nur in letzter Instanz um Hilfe bittet.