Montis Crashkurs

Ita­lien: EU-​Diktat und »Arbeits­markt­re­form«. Linke vor schwie­rigen Auf­gaben. Kom­mu­nisten ohne klare Ori­en­tie­rung. Seit dem Amts­an­tritt des frü­heren EU-​Kommissars und Wirt­schafts­ma­na­gers an der Spitze eines Überg­angs­ka­bi­netts aus angeblich par­tei­losen Tech­ni­kern in Ita­lien sind rund vier Monate ver­gangen. Gegen­über dem Regierungskurs des gestürzten faschis­to­iden hat sich kaum etwas verändert.

Monti: „Die Krise ist vorbei“

Der italienische Premierminister bat auf seiner Asienreise, sich keine Sorgen mehr über die Eurokrise zu machen. Diese „praktisch vorbei“ – dank der guten Politik der italienischen Regierung.

Monti gibt Berlin und Paris Schuld an Euro-Krise

Italiens Regierungschef hat und Frankreich scharf kritisiert. Sie hätten in der Vergangenheit Schuldenregeln verletzt, auf dessen Einhaltung sie nun in Griechenland pochten.

Unterstützung bei Italienern sinkt: Monti droht mit Rücktritt

In steht die Regierung offenbar bereits vor ihrem Ende: Weil die Arbeitsmarktreform, die Premierminister Mario Monti umsetzen will, auf heftigen Widerstand in der Bevölkerung stößt, könnte er und sein Kabinet noch 2012 zurücktreten, sagte er.

Monti bleibt hart: Keine Änderung der Arbeitsmarktreform

Italiens Regierungschef , der am Freitag trotz des Widerstands der Gewerkschaften seine umstrittene Arbeitsmarktreform verabschiedet hat, bleibt hart. Der parteiunabhängige Premier dementierte, dass er seine Reform in einigen Aspekten noch ändern könnte. "Die Reform wird nicht revidiert, das muss jetzt entscheiden, ob sie angenommen, oder abgelehnt wird", sagte Monti nach Angaben italienischer Medien vom Sonntag.

Italien Abfuhr für Monti: Gewerkschaften lehnen Arbeitsmarktreform ab

Der Premierminister Mario Monti steht vor seiner ersten großen Niederlage. Das Herzstück seiner , die Arbeitsmarktreform droht am Widerstand der Gewerkschaften zu scheitern.

Monti tunnelt die Bewegung

Seit die Regierung unter Mario Monti mit Hilfe von Polizei und Justiz die Proteste gegen den Bau einer Hoch­geschwindigkeitstrasse im Susa-Tal bekämpft, dürfte es mit der linken Euphorie über den »neuen Stil« des Ministerpräsidenten endgültig vorbei sein.

Metaller gegen Monti

Für acht Stunden haben die italenischen Metallarbeiter am Freitag die Arbeit niedergelegt. Damit protestierten sie gegen Pläne des Kabinetts von Regierungschef Mario Monti, im Rahmen einer großangelegten »Arbeitsmarktreform« den Kündigungsschutz aufzuweichen. Allein in Rom beteiligten sich an den Demonstrationen für »Demokratie und Arbeit« mehr als 50.000 Menschen.

Italien: Regierung Monti dereguliert Arbeitsmarkt

Seit die „Experten“-Regierung von Mario Monti vor drei Monaten in die Amtsgeschäfte übernahm, hat sie keine Zeit verstreichen lassen. Bereits im letzten Jahr hat das ein Sparpaket über 80 Milliarden Euro verabschiedet, das das Renteneintrittsalter deutlich hinaufsetzt und einkommensschwache Schichten durch die Erhöhung von Mehrwert- und Energiesteuern schröpft. Nun ist sie dabei, den Arbeitsmarkt zu deregulieren.

Italien: Das hohe Ross des selbstlosen Vollstreckers

Mario Monti hat sich in seinen ersten 100 Tagen als Premierminister von der Person klar abgesetzt, nicht aber von dessen Politik. Für seinen Vorgänger gehörte das Selbstlob zum Alltag wie der . Aber auch Premier Mario Monti ist stolz auf das, was seine Regierung in nur drei Monaten geleistet hat.

Monti: „Deutschland und Frankreich haben als erste den Stabilitätspakt gebrochen“

„Es gibt keine Guten und Bösen“ in der EU, sagt mit Blick auf Griechenlands Situation. Deutschland und Frankreich tragen eine Mitschuld an der Krise. Europa brauche mehr Integration, Deutschland müsse seinen Widerstand gegen Eurobonds aufgeben.

“Fester Arbeitsplatz ist langweilig”

Ita­liens Pre­mier Monti sorgt mit Belei­di­gung von Erwerbs­losen für Empö­rung. Eine von der ita­lie­ni­schen Regie­rung unter Minis­ter­prä­si­dent geplante Arbeits­markt­re­form sorgt erneut für Proteste der Gewerkschaften. Das Kabi­nett will Regelungen im Arbeits­ge­­buch auf­wei­chen, die bislang Beschäf­tigten mit unbe­fris­ Ver­trägen einen weit­ge­henden Kün­di­gungs­schutz garan­tieren. Durch die Reform solle die Hürde für Neu­ein­stel­lungen ver­rin­gert werden, ver­spricht Monti.

Kampf gegen die Schuldenkrise Monti plädiert für doppelten Rettungsschirm

Für den Euro-Rettungsschirm sind bereits 500 Milliarden Euro eingeplant, doch dieser Betrag soll nun kurzerhand auf eine Billion Euro verdoppelt werden. Dafür jedenfalls setzen sich nach Medieninformationen Italiens Premier Mario Monti und der EZB-Chef Mario Draghi ein. Aus der deutschen kommt prompt Widerspruch.

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