Chinas Firmen leiden unter Ein-Kind-Politik
Unternehmen in China bekommen die Folgen der Ein-Kind-Politik immer deutlicher zu spüren. Die alternde Bevölkerung erschwert es Firmen, junge und talentierte Mitarbeiter zu finden und dauerhaft an sich zu binden. Um diesem Missstand entgegenzuwirken, überbieten sich Unternehmen gegenseitig mit Gehältern – mit dem Ergebnis, dass Arbeitnehmer ihre Jobs wechseln, sobald sie ein besseres Angebot erhalten.
Europas Jugend: Zerstörte Lebensentwürfe
Die OECD schlägt Alarm: Der spürbare Wirtschaftsabschwung in vielen Industrieländern habe schwere Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. In ihrer Arbeitsmarktstudie vom Herbst 2011 geht sie davon aus, dass in absehbarer Zeit keine neuen Jobs geschaffen werden. In den 30 OECD-Mitgliedsländern waren Mitte
vergangenen Jahres bei einer Arbeitslosenquote von 8,2% insgesamt 44,5 Millionen Menschen ohne einen Job; 13,4 Millionen mehr als vor der Krise 2009.
Neoliberale Zyniker: Empörung über FDP-Veto zu Schlecker
Die Empörung über die FDP ist groß. Zu Recht. Hat die radikale Splitterpartei doch dafür gesorgt, daß 10.000 Schlecker-Verkäuferinnen sofort und ohne jegliche soziale Abfederung auf der Straße stehen. Vollends zynisch ist die Behauptung von Parteichef Philipp Rösler, es werde für die Entlassenen ein leichtes sein, neue Jobs zu finden. Schließlich gebe es im Einzelhandel fast doppelt so viele freie Stellen wie gekündigte Schlecker-Mitarbeiter. Geht’s noch? Als ob die zumeist älteren und familiär gebundenen Verkäuferinnen einfach dahin ziehen könnten, wo der nächste Minijob zu ergattern ist.
Studie zu Arbeitsstress Hetze, Druck, noch mehr Hetze
Mehr leisten in weniger Zeit, am Wochenende arbeiten, krank ins Büro kommen: Deutsche Arbeitnehmer fühlen sich zunehmend geschlaucht von den Anforderungen ihrer Jobs. Das zumindest hat eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ergeben, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.
Arm trotz Arbeit
Sie verdingen sich für minimalen Lohn als Erntehelfer oder am Fließband: Leiharbeiter stehen in der Beschäftigungshierarchie ganz unten. Bestsellerautor Günter Wallraff beklagt im Interview die wachsende Zahl dieser Jobs. Am schlimmsten aber sei der Verlust der Solidarität untereinander.
Sichere Arbeitsplätze statt prekärer Jobs. DGB-Vorschlag zur Reform kleiner Arbeitsverhältnisse
Einleitung: Aktuell gibt es über sieben Millionen Arbeitsverhältnisse, in denen die Beschäftigten nicht
mehr als 400 Euro verdienen. Das sind etwa 20 % aller Arbeitnehmer/innen in Deutschland. Davon sind 2,5 Mio. Nebentätigkeiten (Hinzuverdienst) – also arbeiten 4,9 Mio. ausschließlich in Mini-Jobs.
Im Durchschnitt verdienen die Mini-Jobberinnen und Mini-Jobber aber nicht 400 Euro, sondern nur ca. 260 Euro (West) bzw. 200 Euro (Os). Mehr als drei Viertel erhalten einen Stundenlohn von unter 8,50 Euro. Der Mini-Jobbereich ist ein extremer Niedriglohnsektor.
Juristisches Nachspiel für Merkel-Spatenstich in Angola
Die Kanzlerin setzte 2011 den Spatenstich für einen Betrieb in Angola. 280 Jobs sollten geschaffen werden, 400 könnten anderswo verloren gehen. Der Fall rückt das Engagement deutscher Konzerne und deutscher Politik in Afrika in schlechtes Licht.
Illegale Jobs: 4,3 Millionen Haushalte lassen schwarz putzen
Privatwohnungen in Deutschland werden fast nur illegal gereinigt. Alle Bemühungen, diese Jobs zu legalisieren, sind bisher gescheitert.
“Sozialpartner” eiskalt
DGB will Minijobs regulieren
Gewerkschaftsbund stellt Konzept zur Neuordnung von Kleinstarbeitsverhältnissen vor. Kern ist Umwandlung in reguläre Teilzeitarbeit. »Der Niedriglohnsektor wächst vor allen in Kleinstjobs, die keine Perspektive bieten«, sagte Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung des in der vergangenen Woche von der DGB-Führung beschlossenen Konzepts.
Schlecker: Keine Kredite für kleine Verkäuferinnen
Die "Süddeutsche" schrieb bereits vor einigen Wochen, dass die Schleckerpleite nicht mit Nokia oder anderen großen Entlassungen verglichen werden kann. Bei Schlecker seien lediglich Frauen als Niedrigqualifizierte beschäftigt. Bei Nokia sei das etwas gaaaanz anderes. Dort verlören Hochqualifizierte ihre Jobs.
Merkel unterstützt Sarkozy bedingungslos: „Egal was er tut“
Unbekannt sind der Kanzlerin solche Versuche, eigene Wahlverluste mit den Stimmen Ultrarechter auszugleichen, nicht. Allerdings bietet die Konstruktion der christlichen Union die vorteilhafte Möglichkeit, solche „Jobs“ von der bayerischen Schwesternpartei erledigen zu lassen. So kann Angela Merkel sich ungestört im Licht von Toleranz, Freiheit und Gerechtigkeit sonnen und muss trotzdem nicht auf die Zustimmung durch bräunliche Bevölkerungsschichten verzichten.





