EU will Eurobonds für Infrastruktur-Projekte

plant, sich auf dem Kapitalmarkt Geld für Großprojekte zu verschaffen. Damit könnte Brüssel auch ohne Schuldscheine für Staaten (Eurobonds) an weitere Kredite kommen. Als Investoren hätte gerne und Pensionsfonds.

Durch Sparpakt zur Politischen Union?

Der Fiskalpakt ist ein erster Schritt zu einer Politischen Union, hat Kanzlerin Merkel beim Treffen der Konservativen EVP gesagt. Klingt gut, ist aber von den Fakten nicht gedeckt. Denn der Fiskalpakt sieht kein einziges Instrument einer politischen Annäherung oder Integration vor, z.B. gemeinsame Steuern, , ein EU-Finanzministerium o.ä. Im Gegenteil: Künftig können sich die wechselseitig verklagen…

Monti: „Deutschland und Frankreich haben als erste den Stabilitätspakt gebrochen“

„Es gibt keine Guten und Bösen“ in der EU, sagt Mario Monti mit Blick auf Griechenlands Situation. Deutschland und Frankreich tragen eine Mitschuld an der Krise. Europa brauche mehr , Deutschland müsse seinen Widerstand gegen aufgeben.

Schuldenkrise: Euro-Retter zittern vor der Frankreich-Wahl

Der Sozialist François Hollande hat beste Chancen, die französischen Präsidentschaftswahlen im April zu gewinnen. Sollte das gelingen, will er den Fiskalpakt aufweichen, einführen und Unternehmen drastisch besteuern. Damit gefährdet er – und den Euro.

Lagarde auf Konfrontationskurs

Deutschland lehnt eine Aufstockung des europäischen Stabilitätsfonds klar ab. IWF-Chefin Lagarde fordert dagegen eine deutlich bessere finanzielle Ausstattung des ESM – und weitere Maßnahmen von Seiten der europäischen Politik, um einer wirtschaftliche Abwärtsdynamik entgegenzuwirken. Die von Lagarde verlangte geldpolitische Lockerung durch die EZB sowie gemeinsame stoßen Berlin auf.

Ärger für Merkel: EU-Parlament will Eurobonds

Die Parlamentarier des EU-Parlaments haben einen Änderungsantrag zum neuen Fiskal-Pakt vorgelegt. Darin fordern sie einen Fahrplan zur Einführung von . Unangenehm für die Kanzlerin: Auch konservative Abgeordnete wollen die von ihr bisher strikt abgelehnten .

Starbatty: „Wenn die EZB eingreift, wird es eine starke Inflation geben“

Der Tübinger Wirtschaftsprofessor Joachim Starbatty ist skeptisch, dass die Euro-Rettung gelingen kann: Entweder geraten die starken Staaten Europas durch in Gefahr. Oder die EZB wirft die Druckerpresse an – und eine starke ist die Folge.

Eurokrise: Die Zinsen laufen dem Rettungsschirm und den Eurobonds weg

Große Pläne waren da geschmiedet worden von einer starken Hebelung der verbleibenden Mittel des Eurorettungsschirms EFSF von 250 Mrd auf etwa 1 Billion bis zu in einer Schuldengemeinschaft. Doch die Finanzmärkte in ihrer Angst vor der Eurokrise machen dem immer mehr einen Strich durch die Rechnung.

Burnout: Das erschöpfte Geld … und warum Eurobonds kommen

Wohin mit dem lieben Geld, sofern man welches auf der hohen Kante hat, in diesen „volatilen“ Zeiten so mancher. Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht, denn alles hat seinen Preis.

Wirtschaftsweise Bofinger : Wir rennen in ein Desaster

Nach Ansicht Peter Bofingers sollte die EZB Angela Merkels Bedenken hinsichtlich einer größeren Verfügungsgewalt der Zentralbank ignorieren. Die deutsche Politik sei von Angst geleitet und ohne Eurobonds und die EZB werde die EU in ein Desaster laufen.

57 Prozent der Bundesbürger lehnen Eurobonds ab

Gut jeder zweite Deutsche lehnt gemeinsame europäische Staatsanleihen – sogenannte – als Mittel zur Bekämpfung der Staatsschuldenkrise kategorisch ab.

25.11.2011 | KOPP Nachrichten


Unsere Themen heute:

Geheimzirkel: Europäische Finanzelite um Kanzlerin
Eurobonds: Noch sträubt sich Merkel
EZB: Euro- müssen Souveränität an die EU abtreten
Italien: Bürger sollen Staatsanleihen kaufen
Belgien: Bürger sollen Staatsanleihen kaufen
: Generalstreik legt Pleiteland lahm
Großbritannien: Zusammenbruch der Euro-Zone vorbereitet
Russland: Sorge um Syrien
Syrien: Terrorkommandos erschießen Zivilisten
Deutschland: Missbrauchsopfer verklagen Bundesrepublik
Kritik an Helmut Schmidt: »Arrogant und überbewertet«

Die Eurobonds werden kommen

Die deutsche Bundeskanzlerin sagt Nein zu -Bonds. Nicht, weil das ihre Ueberzeugung wäre, sondern weil das die Meinung der Mehrheit der Wähler ist. ist damit der Inbegriff einer Volksvertreterin. Die persönliche Meinung wäre bei der Ausübung dieser Funktion nur störend. Manche nennen das rückgratslos, aus Merkels Sicht ist das konsequent. Wer an der Macht bleiben will, muss in der Mitte stehen und das beherrscht sie bis zur Perfektion.

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